Glaubenssätze

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Glaubenssätze

Was sind Glaubenssätze überhaupt?

Glaubenssätze sind tiefe Überzeugungen in unserem Unterbewusstsein.
Sie betreffen uns selbst und unser ganzes Umfeld und Sie beeinflussen unterbewusst alles, was wir tun und glauben.
Sie können uns einschränken, aber sie können uns genauso gut die Welt mit allen ihren Chancen und Möglichkeiten sehen lassen.

Glaubenssätze gab es schon immer. Ein sehr berühmter ist zum Beispiel: „Die Welt ist eine Scheibe.“
Daran haben die Menschen früher geglaubt, weil man es ihnen so gesagt hat und dementsprechend haben sie gelebt, hatten also beispielsweise Angst, von der Kante der Erde zu fallen.


Es gibt positive und negative Glaubenssätze.

Ein negativer wäre zum Beispiel: „Die Welt ist böse und die Menschen wollen nur Krieg!“
Ein positiver wär hingegen: „Die Welt ist gut und die Menschen wollen nur Frieden!“.
Beide Arten können dein Leben und deine Einstellung zu diesem Thema massiv beeinflussen.

Woher kommen diese Glaubenssätze denn überhaupt?

Glaubenssätze können von verschiedenen Menschen kommen.
Ob von Freunden, von Lehrern oder auch ganz besonders von den eigenen Eltern und der Familie. Die Kindheit ist die Zeit, in der wir und unser Unterbewusstsein besonders von ihnen geprägt werden.
Wenn Eltern ihren Kindern immer wieder sagen: „Das kannst du ja eh nicht!“ oder
„Spaß im Job? Man muss viel und hart arbeiten um Geld zu verdienen!“ dann wird sich das in ihrem kindlichen Unterbewusstsein manifestieren und diese Kinder werden davon wirklich überzeugt sein, dass sie bestimmte Dinge einfach nicht können oder das sie bei einem Job der ihnen Spaß macht, niemals viel Geld verdienen können.

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Diese negativen Glaubenssätze, wie gerade genannt, nehmen den Menschen die Möglichkeit, aufgeschlossen durch die Welt und an Dinge ran zu gehen, da sie bereits denken zu wissen, ob etwas funktioniert oder nicht.
Da man es ihnen immer so eingeredet hat.
Ein sehr gutes Beispiel dafür ist die Hummel.
Laut Wissenschaftler sollte die Hummel gar nicht in der Lage sein zu fliegen auf Grund ihres großen Körpers, ihres Gewichts und ihrer kleinen Flügel.
Nur weiß es die Hummel nicht, es hat ihr ja keiner gesagt… also fliegt sie einfach.

Auch Ärzte wissen seit geraumer Zeit, was die Gedanken und Glaubenssätze der Menschen für eine Kraft haben.
Oder warum meinst du, dass der Placeboeffekt so gut funktioniert.
Menschen nehmen Tabletten ohne Wirkung und werden gesund, weil man Ihnen sagt, dass diese Tabletten Sie heilen würden.

Und dann gibt es diese negativen Glaubenssätze, deren Auswirkungen das Leben eines Menschen durchaus einschränken können.
Oft führen diese dazu, dass man sich nicht traut etwas Neues auszuprobieren, da man denkt zu wissen, dass das was man immer getan hat auch das Beste ist und etwas anderes nicht in Frage kommt.
Die negativen Glaubenssätze nehmen Dir die Kraft und die Neugier etwas auszuprobieren.

Was kannst du gegen negative Glaubenssätze tun?

Der erste und wichtigste Schritt ist, dass du die negativen Glaubenssätze erkennst.
Denn nur so kannst du aktiv gegen diese vorgehen.
Merkst du also, du hast Schwierigkeiten einen Partner zu finden, da du der Überzeugung bist „Männer sind immer nur untreu oder wollen nur das eine!“ oder „Frauen haben es doch nur auf das Geld abgesehen!“, dann weißt du schon mal, wo du ansetzten musst.

Genauso wichtig ist es, Überzeugungen von dir zu hinterfragen.
Stimmt das eigentlich?

Ist es denn heutzutage wirklich so, dass der Job, der mir Spaß macht nur sehr schlecht bezahlt wird?

Warum sollte ich das nicht schaffen?

So lassen sich schon viele Glaubenssätze aus deinem Unterbewusstsein verbannen.

Es gibt viele Möglichkeiten Glaubenssätze zu transformieren, sprich sie von negativen, hinderlichen Glaubenssätzen in positive, förderliche Glaubenssätze umzuwandeln.
Ich möchte dir hier gerne eine der Möglichkeiten aufzeigen:
Such dir einen deiner Glaubenssätze heraus, den du umwandeln möchtest, und schreibe ihn auf ein Blatt.
Jetzt schließ deine Augen und stell dir diesen Glaubenssatz vor mit all den Gefühlen, die er in dir auslöst.
Nimm dieses Gefühl ganz klar wahr.
Wenn du es ganz intensiv spürst, dann lass das Gefühl von Liebe in dir aufkommen.
Spüre ganz intensiv die Liebe in dir.
Mit diesem Gefühl der Liebe „umarmst“ du deinen negativen Glaubenssatz ganz fest.
Du machst das so lange, bis die ganzen negativen Gefühle, die dieser Glaubenssatz mit sich gebracht hat, immer schwächer werden und letztendlich ganz weg sind.
Dann schreibst du diesen Glaubenssatz positiv formuliert auf ein neues Blatt Papier.
Aus „Geld verdirbt den Charakter und ist schlecht“ wird dann ein „ Geld ist gut für mich und kommt immer und ständig im Überfluss zu mir“!

Ich würde dir raten diese Übung alleine und in absoluter Ruhe durchzuführen.

Dieses Blatt mit dem neu formulierten Glaubenssatz hängst oder legst du jetzt an eine Stelle, wo du es immer wieder siehst.
Du kannst es an den Kühlschrank hängen oder an den Badezimmer-Spiegel oder auf deinen Schreibtisch oder eben an alle erwähnten Stellen.
Je öfter du diesen neuen Glaubenssatz siehst, liest und verinnerlichst, umso schneller dringt er in dein Unterbewusstsein und verändert somit dein Denken und dein Handeln.

Nachdem du jetzt die Wirkung von Glaubenssätzen kennst, solltest du in Zukunft bewußt darauf achten.
Bei Entscheidungen die du triffst, hinterfrage warum du so entscheidest, was der Auslöser für diese Entscheidung ist?
Ist es weil man dir das mal so erklärt hat, hast du persönliche Erfahrungen mit diesem Thema bereits gemacht und deine Entscheidung kommt daher?
Hinterfrage ob es eine Entscheidung aufgrund eines Glaubenssatzes von dir oder von anderen ist. So lebst du selbstbestimmt und bewußter!

Ich wünsche dir dabei viel Erfolg und viel Freude. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir deine Erfahrungen damit mitteilst.

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Alles liebe
Sabine