Reden wir mal über die Weiblichkeit!

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Reden wir mal über die Weiblichkeit!

 

Für Mara´s Blog-Parade habe ich mir überlegt, meine persönliche Analyse über die Weiblichkeit hier zum Besten zu geben.

 

Wie steht es mit unserer Weiblichkeit, Mädels! Ja, ich spreche heute mal nur die Frauen an. Unsereins! Ich meine die moderne neue Weiblichkeit im Beruf, privat, und überhaupt…
Um es vorwegzunehmen: das Thema hat bei mir mehr Fragen als Antworten aufgeworfen. Je mehr ich drüber nachgedacht habe, desto mehr habe ich meine eigene Rolle als Frau hinterfragt. Aber als ich zu Ende gedacht hatte, war ich mit uns Mädels wieder ziemlich zufrieden…

Aber ich muss Euch warnen! Ich war sehr streng mit uns und habe bis tief ins Mark hinterfragt, ob wir Frauen der Moderne auf dem richtigen Weg sind. Zur Verdeutlichung der Aspekte habe ich an manchen Stellen ziemlich provoziert und mein Bild extrem überhöht gezeichnet.
Also nicht erschrecken – denn am Ende wird alles gut!

Dann möchte ich Euch mal nicht vorenthalten, was mir dazu eingefallen ist.

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Beim Thema „Umgang mit Weiblichkeit“ hilft zu hinterfragen, warum wir Frauen im Beruf „unseren Mann stehen“ wollen!

Wo nahm diese Entwicklung ihren Anfang?
Es scheint ein relativ junges Thema zu sein. Irgendwann in der „Neuzeit“ hat Frau begonnen, sich gegen viele Widerstände (der Männerwelt?) zu ändern und einen anderen Platz in der Gesellschaft einzunehmen; sich zu emanzipieren.
Aber warum? War das nötig? Wie kam es? Dazu muss ich weit ausholen…

Mir hilft es immer sehr, wenn ich die Rolle von Frau (und Mann), wie sie in der Steinzeit war, als Schablone über heutige Situationen lege.
Und siehe da – oft geht einem schnell ein Licht auf! Denn wir sind bezüglich unseres Verhaltens noch mehr in der Steinzeit gefangen als uns allen lieb ist.
Es steht für mich außer Frage, und es ist zudem wissenschaftlich belegt, dass wir alle noch vieles aus dieser archaischen Zeit in uns haben – und ausleben. Wir können gar nicht anders, scheint es oft.
Zum Beispiel in Konflikt­situationen zwischen Mann und Frau, aber auch im normalen Zusammenleben der Geschlechter, leben wir uralte Instinkte und Triebe aus. Gerade die Gefühle Angst und Gier sind urzeitliche Triebfedern (z. B. bei Gefahr weglaufen / Beute machen / Kinder machen), die uns situationsbedingt regelrecht überfallen und uns „fernsteuern“, lange bevor wir anfangen bewusst zu denken. Tief in uns scheint noch eine Steuerung zu sitzen, eine Art „Programm“, das über Jahrtausende dazugelernt hat und diesen gesammelten Wissensschatz in unseren Genen von Generation zu Generation weitergibt. Dagegen sind die letzten 50 Jahre, in denen das Thema Emanzipation heranwuchs, zeitlich gesehen nur eine Art „Aufblitzen“. Man wird sehen, ob wir Frauen es schaffen, die Emanzipation dauerhaft zu etablieren. Im Berufsleben scheinen wir noch Lichtjahre davon entfernt zu sein.

Die Fernsteuerung durch uralte Triebe und Instinkte spricht uns (übrigens Mann UND Frau) in gewisser Weise ein bisschen frei. Vor allem immer dann, wenn wir an unserem „Unglück und/oder Pech“ gerade mal wieder nicht schuld sein möchten. Aber es darf uns nicht davon abhalten, uns weiterzuentwickeln und im Sinne der Evolution Verantwortung zu übernehmen. Tut es auch nicht. Dieser Vergleich mit den Anfängen der Menschheit soll hier nur dem Verständnis dienen.

Mit der angestammten Frauenrolle der Urzeit möchte die moderne Frau von Welt natürlich nix mehr zu tun haben. Aber es lohnt, sich der Wurzeln bewusst zu werden. Dann steigt das Verständnis – und es sinkt unter Umständen der Druck, der heutigen Frauenrolle mit aller Gewalt gerecht zu werden. Viele Frauen zerbrechen fast an der jungen modernen Rolle, die scheinbar harte männliche Eigenschaften fordert – und noch zusätzlich abverlangt, eine Frau mit aller Weiblichkeit zu sein. Allein beim Lesen des letzten Satzes wird einem die Problematik bewusst. Dies zu leisten ist nahezu unmöglich. Schon der mörderische Versuch, eine solche Rolle möglichst perfekt zu erfüllen, birgt für die meisten Frauen das Risiko, sich Stück für Stück ihrer Weiblichkeit berauben zu lassen.

Ganz früher war die Frau eben „die Hüterin der Flamme“, und in dieser Rolle zuständig für die Höhle (heute Wohnung), das Feuer (Küche/Herd), die Erhaltung der Art (Bett), sowie für den Schutz und die Aufzucht der Nachkommen (Kinder/Mutterrolle/Haushalt), und nicht zu vergessen – die Verwertung und Verwahrung der Beute (heute: das Geld samt dessen Verwaltung), die der Mann im Idealfall von der Jagd brachte. Womit wir schon beim Mann und seiner Urzeit-Rolle wären.

Der Mann als „Jäger und Sammler“ hatte eigentlich nur zwei Aufgaben: Jagen und Beute nach Hause bringen – und wenn er schon mal da war, auch gleich für die Erhaltung der Art zu sorgen. Dann durfte er wieder losziehen, und sofern die Beute nicht größer und schneller war als er – letztere auch wieder zurück in die gemeinsame Höhle zerren.
Dazu musste er stark und schnell sein, er musste die richtigen Waffen und unter Umständen auch die richtigen Weggefährten haben. Berufliche Fehler wurden häufig mit dem Leben bezahlt, was die Halbwertszeit von Partnerschaften in den Anfängen der Menschheit extrem verkürzte. Dazu komme ich später noch.

Wenn man sich das vor Augen hält, was über Tausende von Jahren Usus war, und wenn man heute die Männer z. B. beim Umgang mit Autos, beim Sport, beim Grillen, am Lagerfeuer, vor dem Fernseher, am Stammtisch, bei der Eroberung der Frau, oder bei anderen typisch männlichen „Hobbies“ beobachtet, wird einiges klarer und verständlicher – für uns Mädels. Dann wird klar, warum Männer gern schnell Auto fahren, gut einparken können, viel PS unter der Haube brauchen, sich über ihre Muskeln definieren, mit Artgenossen stundenlang am Lagerfeuer sitzen können, ohne viel zu sagen. Man könnte unendlich weitermachen. Aber man kann es schlichtweg mit einem Satz zusammenfassen: Männer sind immer noch auf der Jagd! Mit allem, was dazugehört.

Und wir Mädels? Gehen wir heutzutage auch auf die Jagd? Ja! In diese Richtung geht es wohl, denn übersetzt in die Neuzeit heißt das doch, dass wir Frauen inzwischen ebenfalls Beute machen (wollen) und deswegen den Männern im Berufsleben gewisse Positionen automatisch streitig machen. Sofern das überhaupt geht. Zumindest darf es nicht verwundern, wenn sich die Jungs dagegen wehren. Konflikte sind natürlich vorprogrammiert.

Die Quote der Frauen, die das wirklich schaffen, lässt darauf schließen, dass die Umsetzung mehr als schwer ist. Und gleich tun sich dazu weitere Fragen auf: Bedarf es dazu männlicher Eigenschaften? Sind wir dieser Rolle überhaupt gewachsen? Nehmer wir Frauen bei dieser Anstrengung zu viel Schaden?

Und by the way – wer erledigt denn die archetypischen Frauen-Aufgaben, wenn wir gerade auf Beutezug sind? Der Mann, der in der Höhle geblieben ist?
Ja, man kann das hie und da beobachten, aber dieser Trend hat nach meiner Meinung gewaltig Ladehemmung. Der praktizierte Rollen-Tausch bereitet beiderlei Geschlecht große Probleme. Und deswegen suchen Frauen nach Lösungen (Männer auch).
Wir Frauen sind mittlerweile „modern und emanzipiert“ – und darum wollen wir nicht auf die Rolle „Küche, Herd, Bett“ reduziert werden. Aber wenn wir die Steinzeit-Schablone ehrlich über unser heutiges Leben legen, kommen wir auch nicht besser weg als die Männer.
Obwohl der moderne Mann in der häuslichen Arbeit aufgeholt hat, Koch-Duelle veranstaltet und zuhause die Frau spielt, Kinderzeit nimmt und Elterngeld beantragt, damit die Frau weiter ihren Mann im Beruf stehen kann, können wir unseren archetypischen Frauenrollen kaum entkommen.
Die Natur hat ohnehin beschlossen: Am Kinderkriegen kommen wir nicht vorbei! Unwiderruflich! Wollen wir ja auch nicht, oder? Und Hand auf´s Herz, Mädels – die Küche ist nach wie vor unser Reich. Männer werden dort nur geduldet, wenn sie ein Mindestmaß an Talent und Unterwürfigkeit mitbringen.
Wir sind immer noch die Hüterinnen des Feuers und der Höhle, die wir gegen Eindringlinge verteidigen, solange die Männer auf der Jagd sind. Nebenbei bemerkt: Wir hassen nicht zuletzt deswegen Spinnen, Schlangen und Mäuse, weil sie uns und unsere Kinder seit jeher in der Höhle bedroht haben…

Zwischenrein gefragt: Merkt ihr was?! 😉
Weitere Beispiele gefällig?

…Wir sind immer noch die Verwalterinnen des Geldes, das je nach Region und Tradition mehrheitlich vom Mann „erbeutet“ wird. Wir haben bis heute nicht verlernt, die Antennen scharf zu stellen und aus jeder Richtung mögliche Gefahren zu wittern, optisch und akustisch. Denn das ist seit jeher lebens­wichtig. Zumindest ist es heutzutage sehr praktisch. Diese herausragenden Multi-Tasking-Eigenschaften, um die uns die Männer beneiden, haben wir Frauen über viele tausend Jahre entwickelt und uns bis heute bewahrt. Sensationell, wie ich finde! Diesen Teil unserer Weiblichkeit haben wir uns nicht hart erarbeitet, um ihn jetzt ausschließlich bei „unwichtigen“ Partys auszukosten…

Und noch was: Wir müssen uns zum Schutz der Nachkommen beizeiten auch mal den Jäger in der Nachbarhöhle anschauen, denn der eigene Jäger könnte eventuell von der Jagd nicht zurückkehren. Übrigens kam das in der Steinzeit eher häufig vor. Ich habe das weiter oben schon anklingen lassen. Im Fall der Fälle musste die Frau für sich und ihre Kinder sehr schnell einen neuen Jäger suchen. Das erklärt übrigens auch sehr eindrucksvoll, warum im Neandertaler-Bereich unseres Hirns immer noch eine sehr hohe Bereitschaft besteht, den Partner vorzeitig zu wechseln. Es war geradezu lebenswichtig, sich beizeiten für den neuen Jäger schick zu machen.
Und das tun wir heute noch, wenn wir ehrlich sind. Wer geht ungeschminkt aus dem Haus? Für wen genau machen wir uns attraktiv, wenn wir doch schon einen Partner haben? Tja! Man muss eher vermuten, dass es um den uralten Instinkt geht, allzeit bereit zu sein…
Dabei spielen bei der Auswahl des richtigen Jägers immer noch Merkmale eine Rolle, die vielen Frauen gar nicht so recht bewusst sind. Wir neigen nach tausenden Jahren immer noch dazu, den zu wählen, der nach oberflächlichen Gesichts­punkten der beste Jäger zu sein scheint – und wohl für die Erhaltung der Art ebenfalls sein Bestes gibt. Und wenn er nur so tut, hat er auch schon gute Karten.
Männer, die ihre Muskeln spielen lassen und generell zeigen, was sie haben und können, sind schon mal von vornherein gut im Rennen. Wenn sie es dann noch mit entsprechendem Imponiergehabe hinkriegen, dass wir glauben, den Besten aus einer Gruppe von Jägern zu kriegen, sind wir nicht mehr zu bremsen.

Nicht selten wissen Frauen genau aus diesen Gründen zu berichten, dass sie „immer auf die Arschlöcher reinfallen“. Sorry wegen der Ausdrucksweise. Aber ein Zitat ist nun mal ein Zitat. In diesem Fall zigfach zitiert und deswegen auch euch allen bekannt. Das Schlimmste ist, dass der Spruch sehr häufig von sehr intelligenten Frauen aus gehobenen Schichten kommt. Anscheinend sind die „Instinkte“, die seit jeher für die evolutionäre Priorität Nr. 1 zuständig sind – die Erhaltung der Art – viel stärker als der Intellekt, der wohl nur an der Oberfläche wursteln darf, weil er ansonsten zu viele Fehler macht, wenn es um die Erhaltung der Menschheit geht.
Ja, ich weiß! Einige werden jetzt entrüstet reklamieren, dass es bei ihnen ganz anders ist. Mag in Einzelfällen sein, aber beim Prototyp Frau ist das Phänomen nicht pauschal wegzudiskutieren.

Müssen Frauen unbedingt „ihren Mann stehen“?

…Nur wenn es nicht anders geht – und wenn Frau es kann, ohne gleich Mann zu WERDEN.

Ein guter Freund sagte einmal zu mir: ich habe mich vor 25 Jahren in meine Frau verliebt, weil sie so wunderbar natürlich und fraulich war. Er hasste es, wenn – ich zitiere – Frauen ihren Mann stehen. Dann seien es keine Frauen mehr.
Die Geschichte ist schnell erzählt: Mein Freund hat damals sein große Liebe geheiratet, und sie lebten viele Jahre ein sehr glückliches Leben. Nach einigen Jahren begann seine Frau „Karriere zu machen“. Sie tauschten sich täglich aus, und als erfolgreicher Manager sah er es als seine Pflicht an, seiner Frau entsprechende Tipps mit auf den beruflichen Weg zu geben. Männer beraten Frauen übrigens generell sehr gern. Er wollte ja schließlich nicht, dass seine Frau in der harten beruflichen Männerwelt untergeht. Nein, im Gegenteil – er wollte stolz auf seine erfolgreiche Frau sein.
Sie sollte sich behaupten, sich durchsetzen, die Ärmel hochkrempeln, mal eine Ansage machen, sich eine dicke Haut zulegen, schlagfertiger werden, ein bisschen cooler und härter werden…

Sie nahm es dankbar an, aber es waren Empfehlungen eines Mannes nach den Mechanismen eines Mannes. Es hat letztlich funktioniert, was die Karriere seiner Frau anging. Aber die Beziehung kühlte immer mehr ab – weil die Frau abkühlte.
So hat es mein Freund zumindest empfunden.
Wir kürzen es ab – etwa zehn Jahre später hatte er das Ergebnis: er hatte aktiv mitgeholfen, seine Frau „umzuprogrammieren“. Es war ein schleichender Prozess, der im täglichen Leben nicht auffiel. Als es ihm auffiel, hat er es sogar noch eine Weile ignoriert, weil die Veränderung der Frau durch die beruflichen Erfolge gerechtfertigt schien. Aber seine große Liebe von einst war über die Jahre genau das geworden, was er nie haben wollte. Das tragische Ende: Sie trennten sich nach 20 Jahren Ehe, weil sie sich gegenseitig fremd geworden waren. Dem Mann war die Frau nicht mehr Frau genug, und die Frau hatte einen Weg eingeschlagen, den er nicht mitgehen konnte und wollte.

Diese Geschichte ist kein Einzelfall und zeigt sehr eindrucksvoll, welches problematische Spannungsfeld sich entwickeln kann, wenn der berufliche Erfolg plötzlich über die angestammte frauliche Rolle („Hüterin der Flamme“) gestellt wird.
Wenn die Prioritäten neu angesetzt werden, bleibt gern mal was auf der Strecke. Auch und vor allem die Fraulichkeit, so wie sie sich die Männer vorstellen.
Das Beispiel der gescheiterten Ehe meines Freundes hat auch noch eine andere Seite. Eine positive. Denn heute sagen die Geschiedenen mit etwas Abstand zur damaligen Situation, dass sie nur den Zeitpunkt versäumt haben, wo man noch alles unter einen Hut gebracht hätte.
Sie hatten beizeiten die Stellschrauben nicht neu eingestellt, vor allem nicht synchron, damit sie nicht Auseinanderdriften.

Und das ist jetzt eine der positiven Botschaften hier, bevor ich ohnehin zum zusammenfassenden Fazit komme: Wenn Frau sich weiterentwickelt und ihre Bestätigung auch im Beruf finden möchte, dann ist das grundsätzlich völlig in Ordnung, und es muss auch nicht zwangsläufig mit Opfern verbunden sein, die Frau später bereut, weil sie nun mal nicht rückgängig zu machen sind.
Man kriegt das hin. Oder besser: Frau kriegt das hin! Ich spreche aus Erfahrung. Und was ich kann, könnt Ihr schon lange.

Was bedeutet „Fraulichkeit“ überhaupt?

Die Frage hätte eventuell schon weiter oben behandelt werden müssen. Aber dann hätte ich eurer Fantasie schon zu vieles vorweggenommen. Spaß muss schließlich sein. Deswegen nehmen wir uns die Frage jetzt vor.

Tja, was die wichtigsten Merkmale der Frau angeht, gehen die Meinungen zwischen Mann und Frau naturgemäß auseinander. Aber es gibt auch Schnittmengen. Bei welchen Eigenschaften ist sich die Mehrheit beiderlei Geschlechts einig? Stellt die Schnittmenge wirklich die Attribute, die unsere Fraulichkeit definieren? Sind es die inneren Werte, oder mehr die äußeren?
Ich sage: Je nach Betrachtungsweise kann man nichts weglassen.

Zu den äußeren Merkmalen: jede Frau, die sich schminkt – ich zum Beispiel – muss sich die Frage gefallen lassen, warum sie mit Schminke nachhilft, ihre Fraulichkeit zu unterstreichen. Für wen oder was machen wir uns „hübsch“?
Für die Männer (die „Jäger“)? Ja – sicher auch. Vielleicht sogar vorrangig, aber sicher nicht nur deswegen. Da geht es doch um viel mehr.

Zu den inneren Merkmalen: es sind nicht nur unser Multi-Tasking-Fähigkeiten! Es geht vor allem auch um die typisch weibliche Empathie, unser angeborenes Einfühlvermögen, unsere Antennen, unser Gefühlskosmos, unsere Sensibilität, unsere Art der non-verbalen Kommunikation, unsere Schwingungen, die wir gezielt auf die Reise schicken können. Aber es geht auch um unsere Zähigkeit, unsere Reserven, wenn´s drauf an kommt, unsern Überlebenswille und unsere Kampfbereitschaft, wenn es zum Beispiel um unsere Kinder geht, unsere Fähigkeit, Netzwerke zu durchdringen, Partner für uns zu gewinnen, Strategien umzusetzen. Und so weiter und so weiter…

Mein Fazit. Meine Empfehlungen.

Meine erste Empfehlung an die moderne Frau: sei du selbst, wenn du dich wohl dabei fühlst!

Mädels, wir haben´s drauf! Wir müssen nichts verstecken, und wir müssen uns nicht verbiegen lassen!
Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, aus der Steinzeit bis in die Neuzeit herzuleiten, warum wir Frauen eine Weltmacht sind.

Wenn eine Frau ihre Weiblichkeit samt aller verbundenen Fähigkeiten im klassischen Sinne einsetzen möchte und bei den häuslichen Aufgaben ihre Verwirklichung sieht und lebt, sich beruflich nicht einbringen möchte, also dem Mann den beruflichen Vortritt lässt, ist das vollkommen in Ordnung.
Dann gibt es für diese Frau keinen Grund, sich der Erwartungs­haltung einer modernen Gesellschaft zu beugen und Dinge zu tun, bei denen sie sich nicht wohl fühlt.
Zum Beispiel ist ein gut geführter Haushalt einer Familie, mit einem Kind oder mehreren, ein ehrenwertes „großes Projekt“, auf das die dafür verantwortliche Frau sehr stolz sein kann!
Das muss an dieser Stelle auch mal gesagt sein.

Sollte die häusliche Welt zu klein sein bzw. werden, dann verändere dich!
Suche ein „neues Projekt“ (z. B. im Beruf), wenn du dich in deiner Haut nicht mehr wohl fühlst!
Höre zwar auf dein Umfeld, denn es ist ein wichtiger Spiegel für Dinge, die du nicht siehst oder sehen willst – aber lasse dich nicht von deinem Weg abbringen, wenn du ihn gehen musst, weil alle deine Gefühle in eine Richtung zeigen!
Das nicht zu tun bzw. innere Stimmen und einen starken Verwirklichungsdrang über Jahre zu ignorieren, ist gefährlich.
Unerlöste Themen machen auf Dauer krank.

Veränderung – auch in beruflicher Hinsicht – heißt doch wirklich nicht, seine Weiblichkeit aufzugeben, oder „seinen Mann zu stehen“, bis vom Weib nichts mehr übrig ist.
Ganz im Gegenteil! Unsere hervorragenden Instinkte und Fähig­keiten müssen nur richtig eingesetzt werden.
Dann kann Frau mal zeigen, wie viel Frau in ihr steckt. Die oben genannten Eigenschaften habe ich nur pauschal aufgezählt. Jede Frau ist ein kostbares Individuum mit besonderen Eigen­schaften und Talenten.
Die wollen entdeckt und gefördert werden. Alles andere wäre geradezu Verschwendung!

Die Kunst ist doch immer, das eine zu tun, ohne das andere zu lassen! Mag vielleicht nicht so leicht sein, wie es sich her liest, aber es ist zumindest möglich.
Wer Angst vor seiner eigenen Courage hat, dem sei gesagt:

Damit die Frau und ihr Umfeld nicht Schaden nehmen, wenn „neue Dinge“ Fahrt aufnehmen, sollte sie alle, die ihr lieb und teuer sind, mit auf die Reise nehmen. Wichtig: Nicht zu lange warten und nicht immer weiter hetzen, bis es zu spät ist, sondern sich die Zeit nehmen, mit seinen Lieben ab dem ersten Gedanken alles zu kommunizieren, was das gemeinsam Leben angeht.
Dann entwickelt man sich in einer Partnerschaft zusammen in die Zukunft.
Der Mann bringt seine Eigenschaften ein, die Frau eben die ihren. Das wichtige Wort dabei heißt „zusammen“.
Mag sein, dass einige dabei neue Rollen und Aufgaben übernehmen, die extrem fordern, aber solange man sich einig ist, dass man zusammen für ein gemeinsames Ziel arbeitet, können die Beteiligten auch anspruchsvolle Situationen meistern und den spannenden Weg in die Zukunft in vollen Zügen genießen!

Und wenn man nicht in einer Partnerschaft lebt? Auch gut.
Eine Single-Frau hat automatisch alle Möglichkeiten. Wobei ich zu bedenken gebe: Frauen, die sich was trauen und ihre Weiblichkeit voll einsetzen, im Beruf und privat, bleiben nicht lange allein.
Solche Frauen werden zu regelrechten Magneten und haben allen Grund, ihr Leben als Supermarkt-Angebot zu begreifen. Singlefrauen können eben alles haben. Von wegen „Verlust an Weiblichkeit“.

Wer solo ist, kann und muss Vollgas geben!
Traut euch! Frauen, die ihr Leben aktiv angehen, werden belohnt.

Getreu dem Motto „Grenzenlos glücklich Leben“!

Eure Sabine